Aussprachestörungen bei Kindern
Wenn aus der „Katze“ eine „Tatze“ wird – und hinter einem Laut manchmal mehr steckt als ein Laut
„Andere verstehen mein Kind kaum.“
„Das K klappt einfach nicht.“
„Zu Hause verstehen wir fast alles – aber in der Kita muss ständig nachgefragt werden.“
„Er kann den Laut eigentlich sagen. Im Wort macht er es trotzdem wieder anders.“
„Wir üben schon lange – warum verändert sich die Aussprache nicht?“
Kinder müssen die Laute ihrer Sprache erst lernen.
Sie probieren aus.
Vereinfachen Wörter.
Ersetzen Laute.
Lassen etwas weg.
Und entwickeln ihr Lautsystem Schritt für Schritt.
Nicht jede ungewöhnliche Aussprache ist deshalb automatisch eine Aussprachestörung.
Wenn bestimmte Auffälligkeiten jedoch über den erwartbaren Entwicklungszeitraum hinaus bestehen bleiben, ungewöhnliche Fehlermuster auftreten oder die Verständlichkeit deutlich eingeschränkt ist, sollte genauer hingeschaut werden.
Denn:
Aussprachestörung ist nicht gleich Aussprachestörung.
Und genau diese Unterscheidung entscheidet darüber, was wir therapeutisch tun.
Aussprache ist mehr als „einen Laut richtig sagen können“
Wenn ein Kind einen Laut nicht korrekt ausspricht, liegt der Gedanke nahe:
Dann müssen wir eben diesen Laut üben.
Doch so einfach ist es nicht immer.
Damit gesprochene Sprache verständlich entsteht, muss ein Kind unter anderem Laute unterscheiden, sprachlich organisieren und in der richtigen Reihenfolge abrufen sowie die notwendigen Sprechbewegungen entsprechend ausführen können.
Je nachdem, wo innerhalb dieses komplexen Prozesses die Schwierigkeit liegt, können sehr unterschiedliche Formen einer Aussprachestörung entstehen.
Deshalb interessiert uns nicht nur:
Welcher Laut gelingt nicht?
Sondern:
Warum gelingt er nicht – und welches Muster steckt dahinter?
Phonetische oder phonologische Störung – wo liegt der Unterschied?
Diese beiden Begriffe klingen ähnlich, beschreiben aber unterschiedliche Schwierigkeiten.
Phonetische Störung
Bei einer phonetischen Störung liegt die Schwierigkeit vor allem in der konkreten Bildung eines Lautes.
Das Kind kann einen bestimmten Sprachlaut nicht oder nicht korrekt artikulieren.
Ein bekanntes Beispiel ist eine fehlerhafte Bildung des Lautes /s/, umgangssprachlich häufig als „Lispeln“ bezeichnet.
Hier betrachten wir unter anderem:
- Zungenlage
- Lippenbewegung
- Kieferposition
- Luftstrom
- Artikulationsort
- Bewegungskoordination der am Sprechen beteiligten Strukturen
Die therapeutische Frage lautet dann beispielsweise:
Wie kann das Kind den betreffenden Laut motorisch korrekt bilden und zunehmend in seine Spontansprache übertragen?
Phonologische Störung
Bei einer phonologischen Störung kann die Situation ganz anders aussehen.
Das Kind ist möglicherweise grundsätzlich in der Lage, einen bestimmten Laut zu produzieren – verwendet ihn im sprachlichen System aber nicht zuverlässig an der richtigen Stelle.
Es ersetzt beispielsweise systematisch eine Gruppe von Lauten durch andere Laute oder vereinfacht bestimmte Lautstrukturen.
Hier geht es deshalb nicht primär um:
„Wie muss die Zunge stehen?“
Sondern um das sprachliche Lautsystem und die Organisation von Lautkontrasten.
Das Kind muss erkennen und zunehmend sicher verarbeiten, dass unterschiedliche Laute Bedeutungen unterscheiden können.
Aus:
„Kanne“
kann beispielsweise
„Tanne“
werden.
Aus:
„Kuh“
wird
„Tuh“.
Dann kann ein einzelner veränderter Laut darüber entscheiden, welches Wort beim Gegenüber ankommt.
Phonetisch-phonologische Störungen
Natürlich halten sich Kinder nicht immer an diagnostische Schubladen.
Es können sowohl Schwierigkeiten mit der motorischen Lautbildung als auch mit der phonologischen Organisation auftreten.
Dann sprechen wir von einer phonetisch-phonologischen Aussprachestörung.
Gerade deshalb ist eine differenzierte Diagnostik wichtig.
Denn zwei Kinder können oberflächlich betrachtet denselben Laut falsch sprechen – und dennoch unterschiedliche therapeutische Ansätze benötigen.
Nicht jeder Fehler ist gleich bedeutsam
Kinder verwenden während ihrer normalen Ausspracheentwicklung Vereinfachungen.
Entscheidend ist deshalb nicht allein, dass ein Kind einen Laut ersetzt oder auslässt.
Wir schauen vielmehr:
- Welche Laute sind betroffen?
- Welche Fehlermuster treten auf?
- Sind diese Muster für das Alter noch entwicklungsentsprechend?
- Treten ungewöhnliche Prozesse auf?
- Wie konsequent sind die Fehler?
- Wie verständlich ist das Kind?
- Kann es den betreffenden Laut grundsätzlich bilden?
- Kann es Laute voneinander unterscheiden?
- Gibt es Auffälligkeiten in weiteren sprachlichen Bereichen?
Aus diesen Informationen entsteht ein therapeutischer Befund.
„Aber zu Hause verstehen wir ihn.“
Das hören wir häufig.
Und das ist gut nachvollziehbar.
Eltern kennen ihr Kind.
Sie kennen seine Themen.
Seine Lieblingsspiele.
Seine typischen Formulierungen.
Sie wissen oft schon aus der Situation heraus, was es wahrscheinlich sagen möchte.
Dadurch können Familien die Sprache ihres Kindes häufig wesentlich besser verstehen als Menschen, die es weniger gut kennen.
Die entscheidende Frage ist deshalb nicht nur:
„Verstehen wir unser Kind?“
Sondern auch:
„Kann unser Kind außerhalb seines vertrauten Umfeldes verständlich kommunizieren?“
Denn Verständlichkeit beeinflusst Teilhabe.
Ein Kind möchte in der Kita erzählen.
Mit anderen Kindern verhandeln.
Einen Witz machen.
Etwas erklären.
Widersprechen.
Seinen Namen sagen.
Fragen stellen.
Und verstanden werden.
Wenn Kommunikation immer wieder scheitert, kann das belastend werden.
Wenn ein Kind unterschiedlich spricht: inkonsequente phonologische Störung
Manche Kinder produzieren dasselbe Wort bei mehreren Versuchen unterschiedlich.
Ein Wort kann also heute oder sogar unmittelbar hintereinander in verschiedenen Varianten ausgesprochen werden.
Eine ausgeprägte Inkonsequenz kann diagnostisch bedeutsam sein und erfordert eine genaue Betrachtung.
Denn auch hier gilt:
Nicht jede Aussprachestörung wird auf dieselbe Weise behandelt.
Die genaue Analyse der Fehlermuster ist Voraussetzung dafür, einen passenden Therapieansatz auszuwählen.
Verbale Entwicklungsdyspraxie – wenn die Planung von Sprechbewegungen besonders schwierig ist
Eine verbale Entwicklungsdyspraxie (VED) unterscheidet sich von einer klassischen phonetischen oder phonologischen Aussprachestörung.
Hier stehen Schwierigkeiten bei der Planung und Programmierung von Sprechbewegungen im Vordergrund.
Sprechen verlangt eine außerordentlich präzise zeitliche und räumliche Koordination.
Zunge, Lippen, Kiefer, Gaumensegel, Atmung und Stimmgebung müssen für Lautfolgen sehr genau zusammenspielen.
Bei einer VED ist diese sprechmotorische Planung beeinträchtigt.
Das Erscheinungsbild kann komplex sein.
Mögliche Hinweise können unter anderem sein:
- inkonstante Laut- und Wortproduktionen
- Schwierigkeiten bei Laut- und Silbenfolgen
- Suchbewegungen
- zunehmende Schwierigkeiten bei längeren oder komplexeren Wörtern
- Auffälligkeiten in Betonung und Sprechrhythmus
- deutliche Diskrepanz zwischen dem, was ein Kind sagen möchte, und dem, was sprechmotorisch gelingt
Ein einzelnes dieser Merkmale beweist jedoch keine VED.
Die Diagnose gehört in fachkundige Hände.
Inkonsequent bedeutet nicht automatisch VED
Diese Abgrenzung ist besonders wichtig.
Wenn ein Kind dasselbe Wort unterschiedlich ausspricht, bedeutet das nicht automatisch, dass eine verbale Entwicklungsdyspraxie vorliegt.
Inkonsequente Wortproduktionen können auch im Rahmen anderer Aussprachestörungen auftreten.
Die Differenzialdiagnostik betrachtet deshalb das gesamte Erscheinungsbild.
Genau hier zeigt sich, warum Internetlisten mit Symptomen zwar Orientierung geben können, aber keine Diagnostik ersetzen.
Ein Symptom ist noch keine Diagnose.
Und was ist mit Zunge, Mund und Kiefer?
Bei bestimmten Aussprachestörungen spielen die strukturellen und funktionellen Bedingungen im orofazialen Bereich eine wichtige Rolle.
Wir betrachten bei entsprechender Fragestellung beispielsweise:
- Zungenfunktion
- Lippenfunktion
- Kieferbewegung
- Mundschluss
- Atmung
- Schluckmuster
- Zahn- und Kieferstellung
- strukturelle Besonderheiten
Das ist insbesondere dann relevant, wenn gleichzeitig Hinweise auf eine orofaziale myofunktionelle Störung bestehen.
Auch hier gilt jedoch:
Nicht jedes Kind mit einer Aussprachestörung hat automatisch eine myofunktionelle Störung.
Und nicht jede myofunktionelle Auffälligkeit erklärt eine Aussprachestörung.
Wir unterscheiden – und betrachten Zusammenhänge dort, wo sie tatsächlich relevant sind.
→ Fachwissen: Myofunktionelle Therapie
Unser ganzheitlicher Blick auf Aussprache
Der Mund spricht nicht allein.
Sprechen ist eine hochkomplexe sensomotorische Leistung.
Wir müssen Bewegungen planen.
Positionen wahrnehmen.
Kraft dosieren.
Bewegungsfolgen koordinieren.
Hören, was wir selbst produzieren.
Und unsere Produktion fortlaufend anpassen.
Deshalb kann es bei bestimmten Kindern sinnvoll sein, neben der eigentlichen Aussprachestörung auch Wahrnehmung, Körper und Regulation in den Blick zu nehmen.
Hier kommt unser besonderes therapeutisches Fundament ins Spiel.
Sensorische Integration und Sprechen
Die Sensorische Integration bildet das Fundament unseres therapeutischen Denkens.
Für die Aussprache kann beispielsweise die Wahrnehmung des eigenen Körpers und insbesondere des Mundraums therapeutisch relevant sein.
Ein Kind muss erfahren und zunehmend differenzieren können:
- Wo befindet sich meine Zunge?
- Wo berührt sie?
- Wie viel Spannung benötige ich?
- Wie bewegt sich mein Kiefer?
- Wie fühlt sich eine bestimmte Position an?
- Wie verändert sich der Luftstrom?
- Wie klingt das Ergebnis?
Diese Fragen berühren sensorische und motorische Prozesse.
Aber auch hier möchten wir ausdrücklich differenzieren:
Nicht jede Aussprachestörung ist die Folge einer sensorischen Integrationsstörung.
Ein phonologischer Prozess wird beispielsweise nicht dadurch behandelt, dass ein Kind einfach mehr Bewegungserfahrungen bekommt.
Therapie muss am jeweiligen Störungsmechanismus ansetzen.
Unser ganzheitlicher Blick ergänzt deshalb die störungsspezifische logopädische Therapie.
Er ersetzt sie nicht.
Wahrnehmen, planen, bewegen, hören
Gerade bei komplexeren Aussprachestörungen kann es hilfreich sein, unterschiedliche Ebenen zu betrachten.
Auditive Ebene
Kann das Kind relevante Lautunterschiede wahrnehmen und sprachlich verarbeiten?
Phonologische Ebene
Wie organisiert das Kind Laute innerhalb seines Sprachsystems?
Sprechmotorische Ebene
Kann es die notwendigen Bewegungen planen, koordinieren und ausführen?
Orofaciale Ebene
Gibt es funktionelle oder strukturelle Faktoren, die für die Lautbildung relevant sind?
Sensorische Ebene
Kann das Kind Positionen und Bewegungen ausreichend wahrnehmen und differenzieren?
Diese Ebenen beeinflussen sich teilweise gegenseitig.
Aber:
Sie sind nicht dasselbe.
Genau diese Unterscheidung gehört für uns zu fachlich fundierter, ganzheitlicher Logopädie.
„Wir üben den Laut jeden Abend – aber es funktioniert trotzdem nicht.“
Dann lohnt es sich möglicherweise, noch einmal zu fragen:
Üben wir überhaupt das Richtige?
Wenn ein Kind einen Laut motorisch noch nicht bilden kann, braucht es einen anderen therapeutischen Weg als ein Kind, das den Laut bilden kann, ihn aber phonologisch falsch verwendet.
Bei einer verbalen Entwicklungsdyspraxie wiederum braucht es andere therapeutische Schwerpunkte.
Deshalb kann reines Nachsprechen oder häufiges Korrigieren im Alltag wirkungslos oder für das Kind sogar frustrierend werden.
Therapie beginnt nicht mit möglichst viel Übung.
Sie beginnt mit der Frage, welcher Mechanismus behandelt werden soll.
Eltern müssen die Aussprache nicht ständig korrigieren
Wenn ein Kind häufig falsch verstanden wird, entsteht schnell der Impuls:
„Sag das noch einmal richtig.“
„Nein, nicht Tanne – Kanne.“
„Mach die Zunge so.“
„Du kannst das doch.“
Wenn solche Situationen ständig auftreten, kann Kommunikation anstrengend werden.
Ein Kind sollte aber erleben:
Was ich sagen möchte, ist wichtig.
In der Therapie arbeiten wir gezielt an der Aussprache.
Im Familienalltag darf Kommunikation weiterhin vor allem Beziehung sein.
Wir zeigen Eltern, welche Rückmeldungen und sprachlichen Modelle hilfreich sein können, ohne dass jedes Gespräch zu einer Übungssituation werden muss.
Aussprache und Selbstvertrauen
Manche Kinder nehmen ihre Aussprachefehler kaum wahr.
Andere sehr deutlich.
Sie erleben, dass Menschen nachfragen.
Dass andere Kinder sie nicht verstehen.
Vielleicht wird über ein falsch ausgesprochenes Wort gelacht.
Vielleicht beginnt ein Kind irgendwann, bestimmte Wörter zu vermeiden.
Oder es spricht weniger in Gruppen.
Deshalb geht es in der Therapie nicht ausschließlich darum, Laute „richtig“ zu produzieren.
Es geht auch darum, Kommunikation zu ermöglichen.
Ein Kind soll etwas sagen können, ohne ständig darüber nachdenken zu müssen, ob sein Gegenüber es verstehen wird.
Diagnostik: Erst verstehen, dann behandeln
Bei einer Aussprachestörung untersuchen wir je nach Fragestellung unter anderem:
- das Lautinventar des Kindes
- Lautbildung
- phonologische Prozesse und Fehlermuster
- Konstanz bzw. Inkonstanz der Aussprache
- Verständlichkeit
- Lautunterscheidung
- Silben- und Wortstrukturen
- sprechmotorische Auffälligkeiten
- orofaziale Funktionen
- spontane Sprache
Darüber hinaus betrachten wir die allgemeine sprachliche Entwicklung.
Denn eine Aussprachestörung kann isoliert auftreten – oder Teil eines umfassenderen sprachlichen Störungsbildes sein.
Diagnostik soll nicht nur benennen, was falsch klingt.
Sie soll erklären helfen, welche Art von Schwierigkeit vorliegt.
Therapie: Nicht jeder Laut braucht denselben Weg
Aus dem Befund ergibt sich die Therapieplanung.
Je nach Störungsbild können beispielsweise unterschiedliche Schwerpunkte notwendig sein:
- Anbahnung einer korrekten Lautbildung
- Stabilisierung und Automatisierung eines Lautes
- Übertragung in Wörter, Sätze und Spontansprache
- Arbeit an phonologischen Kontrasten
- Veränderung systematischer phonologischer Prozesse
- Verbesserung der Konsistenz von Wortproduktionen
- gezielte sprechmotorische Arbeit
- Einbezug orofazialer Funktionen
- Förderung relevanter Wahrnehmungsleistungen
Das Ziel ist nicht, möglichst viele Übungen durchzuführen.
Das Ziel ist, die passende Intervention für das konkrete Störungsbild auszuwählen.
Wann sollten Eltern genauer hinschauen?
Eine fachliche Einschätzung kann sinnvoll sein, wenn:
- Ihr Kind für Außenstehende deutlich schwer verständlich ist
- bestimmte Aussprachefehler über längere Zeit bestehen bleiben
- sehr viele Laute betroffen sind
- ungewöhnliche Lautersetzungen auftreten
- Ihr Kind Wörter immer wieder unterschiedlich ausspricht
- längere Wörter deutlich schwerer gelingen
- Ihr Kind sichtbar nach Sprechbewegungen sucht
- Aussprache zunehmend zu Frust oder Rückzug führt
- zusätzlich Auffälligkeiten der Sprachentwicklung bestehen
- Sie selbst das Gefühl haben, dass die Ausspracheentwicklung nicht voranschreitet
Eine solche Beobachtung bedeutet nicht automatisch, dass eine behandlungsbedürftige Aussprachestörung vorliegt.
Sie kann aber ein guter Grund sein, genauer hinzusehen.
Unser Auftrag als Fachpraxis
Wir behandeln Aussprachestörungen nicht nach dem Prinzip:
„Welcher Buchstabe klappt nicht?“
Wir möchten verstehen, welche sprachlichen, phonologischen, phonetischen oder sprechmotorischen Prozesse hinter der Auffälligkeit stehen.
Und wir beziehen weitere Bereiche dann ein, wenn sie für das konkrete Kind und sein Störungsbild relevant sind.
Das ist für uns der Unterschied zwischen:
Symptome üben
und
Therapie planen.
Wenn Sprechen leichter werden darf
Vielleicht geht es um einen einzigen Laut.
Vielleicht um ein komplexes phonologisches System.
Vielleicht um Mundmotorik.
Vielleicht um Sprechplanung.
Vielleicht um mehrere Ebenen gleichzeitig.
Was auch immer hinter einer auffälligen Aussprache steht:
Unser Ziel ist nicht die perfekte Sprache.
Unser Ziel ist, dass ein Kind zunehmend das ausdrücken kann, was es sagen möchte – verständlich, sicher und mit möglichst wenig Anstrengung.
Denn Kinder haben viel zu erzählen.
Ihre Aussprache sollte sie nicht daran hindern, gehört zu werden.
Sie machen sich Gedanken über die Aussprache Ihres Kindes?
Wenn Ihr Kind für andere Menschen schwer verständlich ist, bestimmte Laute dauerhaft nicht bildet oder ersetzt oder Sie den Eindruck haben, dass seine Ausspracheentwicklung nicht weitergeht, kann eine fachliche Abklärung sinnvoll sein.
Sprechen Sie zunächst mit Ihrer Kinderärztin oder Ihrem Kinderarzt.
Bei entsprechender medizinischer Indikation kann eine logopädische Verordnung und anschließend eine differenzierte Diagnostik erfolgen.
Wenn das Anliegen Ihres Kindes zu unseren Behandlungsschwerpunkten gehört und Sie sich in unserer Arbeitsweise wiederfinden, können Sie Ihr Kind über unsere digitale Warteliste anmelden.
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