6. Therapieplan & Start – Struktur schaffen
Nach der Diagnostik entwickeln wir auf Grundlage der ärztlichen Verordnung, des individuellen Befundes und der gemeinsam formulierten Ziele die weitere Therapieplanung.
Dabei beschäftigen uns unter anderem folgende Fragen:
- Was soll therapeutisch erreicht werden?
- Welche Bereiche benötigen aktuell besondere Aufmerksamkeit?
- Welche therapeutischen Ansätze sind für das jeweilige Störungsbild geeignet?
- Welche individuellen Voraussetzungen müssen berücksichtigt werden?
- Wie können Veränderungen sinnvoll in den Alltag übertragen werden?
Unsere Therapie orientiert sich am jeweiligen logopädischen Störungsbild und an fachlich begründeten Therapiezielen.
Gleichzeitig betrachten wir den Menschen nicht isoliert von seinen individuellen Voraussetzungen.
Die Sensorische Integration bildet das Fundament unseres therapeutischen Denkens.
Das bedeutet ausdrücklich nicht, dass jede logopädische Auffälligkeit durch sensorische Faktoren erklärt wird oder jede Therapie sensorisch-integrative Elemente enthalten muss.
Wir beziehen Wahrnehmung, Körper und Regulation dort ein, wo sie für das individuelle logopädische Anliegen therapeutisch relevant sind.
→ Mehr über Sensorische Integration
Feste Termine schaffen Verlässlichkeit
In der Regel vereinbaren wir mit Ihnen einen festen, wiederkehrenden Therapietermin.
Frequenz und Dauer der Behandlung richten sich nach der ärztlichen Verordnung und der individuellen therapeutischen Situation.
Struktur bedeutet für uns nicht Starrheit, sondern Verbindlichkeit.
Sie schafft Verlässlichkeit – für Sie und für uns – und bildet einen wichtigen Rahmen für kontinuierliche therapeutische Prozesse.