5. Ersttermin & Diagnostik – genau hinschauen

Am Anfang steht das Verstehen.

Der erste Termin dient deshalb nicht einfach dazu, möglichst schnell mit Übungen zu beginnen.

Wir möchten zunächst ein möglichst differenziertes Bild von Ihrem Anliegen bzw. von der Entwicklung Ihres Kindes gewinnen.

Je nach Störungsbild und Fragestellung können dazu gehören:

  • ein ausführliches Anamnesegespräch
  • standardisierte diagnostische Verfahren
  • informelle diagnostische Verfahren
  • therapeutische Beobachtungen
  • die Betrachtung vorhandener ärztlicher oder therapeutischer Befunde
  • bei Kindern Informationen zur bisherigen Entwicklung und zum Alltag
  • die Einordnung relevanter Wahrnehmungs-, Regulations- oder körperbezogener Faktoren, wenn diese für die logopädische Fragestellung bedeutsam sind

Nicht jedes diagnostische Verfahren ist für jeden Menschen erforderlich.

Wir wählen unsere Diagnostik passend zur jeweiligen Fragestellung aus.

Gerade bei Kindern ist uns wichtig, dass sie zunächst ankommen dürfen.

Ein unbekannter Raum, ein neuer Mensch und ungewohnte Aufgaben sind bereits eine Situation, die verarbeitet werden muss.

Deshalb beobachten wir nicht nur, ob etwas gelingt oder nicht gelingt.

Wir schauen auch darauf, unter welchen Bedingungen ein Kind seine Fähigkeiten zeigen kann.

Auf Grundlage der Diagnostik besprechen wir mit Ihnen unsere Beobachtungen und formulieren klare, realistische und nachvollziehbare Therapieziele.

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