Spielen, Stimme und Begegnung – mein Weg in die Logopädie
Wenn aus Leidenschaft Berufung wird
Spielen begleitet mich schon mein ganzes Leben. Für mich ist es weit mehr als Zeitvertreib – es ist ein natürlicher Weg, in Kontakt zu kommen, Fähigkeiten zu entdecken und Entwicklung zu ermöglichen. Deshalb durfte aus meiner Leidenschaft mein Beruf werden: die Logopädie.
Schon früh wusste ich, dass ich Logopädin werden möchte. Mich hat von Anfang an fasziniert, wie eng Sprache, Stimme, Bewegung und Persönlichkeit miteinander verbunden sind. Besonders in der Arbeit mit Kindern erlebe ich immer wieder, wie kraftvoll spielerische Zugänge sein können – wie sie Leichtigkeit schaffen und gleichzeitig nachhaltiges Lernen
ermöglichen.
Musik, Stimme und Ausdruck
Ein weiterer wichtiger Bestandteil meines Lebens ist die Musik. Ich spiele Querflöte und beatboxe – zwei sehr unterschiedliche Ausdrucksformen, die mich auf ihre eigene Weise
geprägt haben. Musik schult mein Gehör, mein Rhythmusgefühl und meine Wahrnehmung für Stimme und Klang. Diese Erfahrungen bringe ich bewusst in meine therapeutische Arbeit ein, um Stimme und Sprache ganzheitlich zu begleiten.
Eine Erfahrung, die alles vertieft hat
Eine prägende Erfahrung auf meinem beruflichen Weg war der Moment, in dem ich selbst zeitweise meine Stimme verloren habe. In dieser Zeit habe ich hautnah erlebt, wie es sich
anfühlt, sich nicht mehr ausdrücken zu können – und wie sehr Stimme und Sprache Teil unserer Identität sind. Diese Erfahrung hat mein Verständnis für die Situation meiner
Patient:innen vertieft und meine Haltung als Therapeutin nachhaltig geprägt.
Meine Haltung in der Therapie
Heute arbeite ich mit großer Freude, Einfühlungsvermögen und Engagement mit meinen großen und kleinen Patient:innen. Mir ist es wichtig, einen sicheren und vertrauensvollen Raum zu schaffen, in dem Entwicklung möglich wird – individuell, wertschätzend und mit Blick auf die Ressourcen jedes Einzelnen.
Ich freue mich sehr, meine Begeisterung für Spiel, Stimme und Sprache jeden Tag in meiner Arbeit leben zu dürfen.